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Wir freuen uns, dass wir einen Teil zur Errichtung des Schwalbenhauses vom NaBu in Hohenstaufen beitragen konnten. Ein großer Dank geht an die Göppinger Händler und Ihre Kunden für die Unterstützung und Teilnahme an der Tüteninitiative. 

Anbei die Pressemitteilung:

MB und GEPPO KW 24_2021                  10.06.2021                       Ref. 155/Braun

Hohenstaufener Mehlschwalbenhaus aufgestellt

Vergangene Woche wurde auf einer städtischen Grünfläche an der Reichsdorfstraße/Ecke August-Fröhlich-Straße durch Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes ein Mehlschwalbenhaus errichtet.

Bereits im vergangenen Jahr wurde der Beschluss zur Aufstellung eines Mehlschwalbenhauses im Bezirksbeirat Hohenstaufen gefasst. Angeregt wurde das Projekt vom Nabu Göppingen, umgesetzt wurde es vom städtischen Referat Umweltschutz und Grünordnung. Finanziert wird das Schwalbenhaus mit Gesamtkosten von 7.000,- € durch einen Zuschuss aus dem Hohenstaufener Ortsbudget, Spenden von NABU, Kreissparkasse Göppingen, Volksbank Göppingen, der Tüteninitiative der Göppinger Einzelhändler goeppingercity e.V. und weiteren städtischen Mitteln.

Herzlichen Dank an alle Spender für diese tolle Unterstützung!

Durch Rückgang der Mehlschwalbenbestände ist ein zunehmender Bedarf zur Schaffung künstlicher Nisthilfen entstanden. Die Rückgangsursachen sind vielschichtig:

Nistplätze gehen verloren durch energetische Sanierungen von Altbauten, Abriss alter Gebäude und Ersatz mit Neubauten, die zumeist moderne und für den Nestbau ungeeignete Gebäudefassaden aufweisen. Auf Grund der Oberflächengestaltung, Materialauswahl (Sichtbeton, Glas etc.) und Architektur sind sie im Vergleich zur klassischen verputzten Fassade als Unterlage für den Bau von Naturnestern der Schwalben nur wenig bis gar nicht geeignet.

Auch spielt der Mangel an geeignetem Nistmaterial, der auf die Sanierung von Ortskernen und Straßenzügen mit den damit einhergehenden Umgestaltungs- und Versiegelungsmaßnahmen zurückzuführen ist, eine Rolle. Hierbei verschwinden insbesondere auch Pfützen mit geeigneten Baumaterialien regelmäßig. Von daher nimmt die Bedeutung künstlicher Nisthilfen für die Art erheblich zu.

44 Nester stehen in dem Hohenstaufener Mehlschwalbenhaus – neben Faurndau nun der zweite Standort in Göppingen – zur Verfügung. Die Initiatoren hoffen, dass der Schwalbenturm bald mit Leben erfüllt sein wird und dann nicht nur das Dorfbild beleben sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz und zur Biodiversität geleistet wird.

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